YOGA

Yoga ist kein reines Körpertraining, sondern beruht auf einem ganzheitlichen Konzept. Yoga vereint achtsame Bewegung mit sanftem Muskelaufbau und wachsender Flexibilität der Wirbelsäule. Durch Dehnung, Drehung, Rück- und Vorbeugen wird die Wirbelsäule in acht verschiedene Richtungen bewegt, sodass Fehlhaltungen ausgeglichen werden und wir zu unserer natürlichen äußeren und inneren Haltung zurückfinden.

Yoga Übungen (Asanas) strecken die Muskulatur, regen die Durchblutung an und beugen Verspannungen vor. Atemübungen, Meditation und Entspannungstechniken bauen körperlichen und geistigen Stress ab. Yoga lädt jede/n ein - egal wie alt, dick, dünn oder beweglich.


YOGA ASANAS - KÖRPERÜBUNGEN

Asanas sind keine beliebige Körperarbeit. Vielmehr dienen sie uns, körperlich, geistig und emotional in Balance zu kommen. Deshalb fühlen wir uns am Ende einer Yoga-Stunde ausgeglichen, ruhig und zufrieden.

Yoga-Haltungen wie der Berg (Tadasana) versorgen uns mit neuer Kraft und Ausdauer, die Katze beruhigt und stabilisiert unseren Geist und die Kobra (Bhujangasana) oder der Fisch (Matsyasana) weiten unser Herz.

Spielerisch entworfene Bewegungsabläufe (Flows) wie der Sonnengruß verbinden Atmung und Bewegung und gleichen geistige und körperliche Spannungen aus. Die immer feiner werdende Abstimmung des Atems auf die Bewegung und umgekehrt rhythmisiert unsere Praxis, stärkt unsere Achtsamkeit und bringt mehr Leichtigkeit in unser Leben.

Yoga, Meditation

PRANAYAMA - YOGA ATEMÜBUNGEN

Der Atem ist ein wundervolles Geschenk des Lebens! Nur selten werden wir uns bewusst, dass nicht wir atmen, sondern dass „Es“ uns atmet - sei es im Wachbewusstsein oder im Schlaf. Sobald wir den Atem beobachten, beginnt er sich meist schon zu verändern. Deshalb nähern wir uns diesem empfindlichen Vorgang zuallererst mit Achtsamkeit und lassen ihn sein wie er ist, ohne auf ihn einwirken zu wollen.

Atemübungen wie Ujjayi („die Siegreiche“), Nadi Shodhana (Reinigungsatmung) oder Kapalabhati (Schnellatmung, auch Feueratem genannt) helfen uns, auf unseren Atemfluss zu lauschen, ihn sanft zu regulieren und zu beruhigen. Gleichzeitig entspannen sich Körper, Geist und Herz, da sie untrennbar mit unserem Atem verbunden sind, und die Konzentration wächst.

Auf sanfte Weise revitalisiert Pranayama unseren gesamten Organismus und baut langfristig Resilienz auf.



MEDITATION - ACHTSAM DA-SEIN

Die Verbindung von Yoga und Meditation liegt auf der Hand. Beide Praktiken führen zu tiefer Ruhe und fördern unsere körperliche und geistige Gesundheit.

IM TAKT DES HERZENS
Aktive Meditationsmethoden wie Schütteln oder Tanzen stärken unser Herz und regen die Durchblutung an. Unsere Muskeln entspannen sich und die Konzentration nimmt zu, sodass der Übergang in die stille Meditation leicht gelingt.

HINGABE AN DIE STILLE
In der stillen Meditation im Sitzen oder, wenn gewünscht, im Liegen lauschen wir auf unseren Atem so wie an einem unberührten Meeresstrand dem Rhythmus der Wellen – ohne zu deuten, zu kommentieren oder zu bewerten. Als stille/r BeobachterIn geben wir uns dem Atem vollkommen hin, ganz ohne Anstrengung und Druck.

MIT BILDERN UND KLANG ZU INNERER STILLE
Visualisierungen bestimmter innerer Bilder oder das Tönen von Klängen wie das OM, das im Yoga als der anfängliche Klang gilt, befreien und beruhigen unseren Geist und stärken unser körperliches Wohlbefinden. Unser Herz öffnet sich für mehr Gleichmut und Gelassenheit.

HERZENSQUALITÄTEN KULTIVIEREN
Ob Mitgefühl mit uns selbst und allen Lebewesen, Dankbarkeit und Freude oder Vergebung – ausgewählte Meditationsmethoden wie die Liebende-Güte-Meditation (Metta-Meditation) führen uns zurück zu unserem eigentlichen Wesen, das frei ist von Gier, Feindseligkeit und geistiger Verwirrung.

YOGA NIDRA - ENTSPANNUNGSÜBUNGEN

Die meisten Menschen, die meine Yogakurse besuchen, freuen sich ganz besonders auf die Entspannung in der Rückenlage, auch Totenhaltung (Shavasana) genannt. Kein Wunder, denn in Verbindung mit den zuvor geübten Asanas wirkt die Tiefenentspannung zum Abschluss einer Yoga-Stunde besonders erholsam und ausgleichend auf unser vegetatives Nervensystem, sodass wir ausgeruht und wohlgemut die Yoga-Stunde verlassen.

Yoga, Meditation, Buddha, Achtsamkeit

 

Auch zu Beginn einer Yoga-Stunde erweist sich Shavasana als unterstützende Entspannungsübung, da der Körper in bequemer Lage ruht und es dem Geist erleichtert, sich für den gegenwärtigen Moment zu öffnen, sodass wir erfrischt in der Yoga-Stunde ankommen - vollkommen präsent im Hier und Jetzt.