Lyrik

Lyrik · 21. Dezember 2018
Atmen, ein Singen und Bewegen. Reiner Rhythmus. Rilke zaubert aus und mit dem Atem ein unsichtbares Gedicht, das erst im rhythmischen Gesang des Herzens erscheint. Das Ein- und Ausatmen dieses Gedichts entspricht dem Herzzyklus und findet in ihm seine stete Vollendung. Da das Gedicht selbst Atmung ist, besteht es aus einer substanzlosen Substanz, die sich zugleich im sprechenden Ich und im selbstlosen Selbst widerspiegelt, im Göttlichen, in der Buddha-Natur.

Lyrik · 06. Dezember 2018
Das Buch "Das Geheimnis der goldenen Blüte" entstammt einem esoterischen Kreis in China und ist einer der zentralen Texte des Taoismus. Lange Zeit wurde es mündlich überliefert, schließlich auch handschriftlich. Thomas F. Cleary, amerikanischer Schriftsteller und Übersetzer buddhistischer, daoistischer, konfuzianistischer und muslimischer Klassiker, übersetzte das Buch 1991.

Lyrik · 05. November 2018
Und wieder begleitet mich eines dieser wundersam nahen Gedichte von Rainer Maria Rilke, das er 1914, kurz nach Ausbruch des 1. Weltkrieges, schrieb: "Es winkt zu Fühlung fast aus allen Dingen".

Lyrik · 16. September 2018
Hilde Domin, die Dennoch-Frau, wie sie sich selbst nannte, appeliert an die Liebe zum Leben - ohne Schnörkel und Schwulst. Ihre Gedichte machen Mut, schenken Vertrauen und Zuversicht. Einer ihrer berühmtesten Verse lautet "Nicht müde werden".

Lyrik · 27. Juli 2018
Ich liebe den Sommerregen, den Geruch, kühlende Tropfen auf der Haut...

Lyrik · 19. Juli 2018
Nach einem sonnenreichen Tag unter dem Sternenzelt lauschte ich in die Nacht bis in den Morgen, der mir folgende Worte zuflüsterte...

Lyrik · 31. Mai 2018
Mit allen Augen sieht die Kreatur das Offene. Nur unsre Augen sind wie umgekehrt ...

Lyrik · 02. Mai 2018
Noch brüte ich über dem Text zum letzten Satya-Yoga Ausbildungswochenende…

Lyrik · 31. März 2018
Im Zyklus "Bericht vom Neumagen" von Marie Luise Kaschnitz findet sich folgende berührende Strophe:

Lyrik · 01. Februar 2018
Der erste Tag im Februar schenkte mir einen wundervollen Monduntergang. Prall und rund erschien mir der Mond, als ich morgens zum Sonnengruß das Fenster gen Westen öffnete. Welch erhabener Anblick!

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