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Satya-Yoga Aufbau-Ausbildung 23. & 24. Tag: Supervision

Das letzte Satya Yoga Aufbau Ausbildungswochenende im vergangenen Jahr endete mit unserer ersten, für alle glücklich verlaufenen Supervision. Herzlichen Glückwunsch und Dank an die achtsamen Supervisorinnen Nicole Bellaire und Andrea Hanhart-Ströer!

Jetzt geht es frisch und kraftvoll in die drei letzten Ausbildungswochenenden. Ab April werden wir unsere Abschlussarbeit schreiben, die dann im August den Prüfer*innen vorgelegt wird. Es folgt im September unsere abschließende Prüfung. Puh, da liegt noch ganz schön was vor uns!

Noch bin ich nicht sicher, welchem Thema ich meine schriftliche Abschlussarbeit widmen werde. Fragen über Fragen bewegen sich vor meinem inneren Auge, deren Antworten mir bisher verhüllt geblieben sind. Ich übe mich in Geduld und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass sich mir das passende Thema zur rechten Zeit zeigen wird. Dazu fallen mir die Worte Rilkes ein, der in seinem Brief an einen jungen Dichter folgende Worte schrieb:

„Wir müssen Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn wir die Fragen leben, leben wir vielleicht allmählich, ohne es zu merken,
eines fremden Tages in die Antworten hinein.“
Frei formuliert aus einem Brief von Rainer Maria Rilke "an einen jungen Dichter", Franz Xaver Kappus, Viareggio bei Pisa, am 23. April 1903

Mögen wir uns vertrauensvoll dem Fluss des Lebens hingeben.